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Security & Governance Pack · für IT, Datenschutz & Legal

Was IT wissen will, bevor Agenten schreiben dürfen.

Agenten, die in CRM, Ads und Website schreiben, gehören durch jeden ordentlichen Security-Review. Dieses Pack beantwortet die Fragen vorab: Rechte, Datenflüsse, DSGVO, Prompt Injection, EU AI Act – plus ein ausgefüllter Fragebogen. Offen, ohne Formular, zum Weiterleiten.

  • Kein Formular
  • PDF · DE & EN
  • Stand Oktober 2026

Auf einen Blick

Sechs Antworten für den eiligen Review.

  • Läuft in euren Konten

    Tools, Knowledge Base, Hub und Agenten-Setup laufen in eurer Umgebung. Modelle, Enrichment und Tools laufen über eure eigenen Verträge.

  • Lesen ist nicht Schreiben

    Agenten lesen für die Analyse. Schreibrechte werden gezielt pro Tool und Agent vergeben – nicht pauschal.

  • Kein Go, keine Außenwirkung

    Outreach, Veröffentlichungen und Budgets brauchen ein einzelnes Go. Nicht umkehrbare Aktionen immer.

  • Lückenloser Change-Log

    Jede Änderung mit Vorher/Nachher, Grund, Freigabe und Zeitpunkt. Rollback, wo technisch möglich.

  • Daten sind keine Befehle

    Inhalte aus E-Mails, Chats und Webseiten sind Information, nie Anweisung. Regeln kommen nur aus der Knowledge Base.

  • Jederzeit stoppbar

    Freigegebene Regeln widerrufen, Agenten pausieren, Zugang entziehen: Der Agent stoppt sofort.

Du bist im Marketing und willst Agenten einführen?

Leite diese Seite an IT und Datenschutz weiter, bevor das Thema im Review landet. Das spart in der Regel die erste Fragerunde.

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01 · Rechte-Leiter

Rechte werden Stufe für Stufe vergeben.

Jeder Agent startet unten und steigt nur so weit, wie sein Job es verlangt – pro Tool festgelegt, dokumentiert und jederzeit zurückzunehmen.

  1. L0

    Lesen

    Agenten lesen CRM, Ads, Web und Doku für die Analyse.

    Pipeline-Daten für den Wochenreport lesen

  2. L1

    Vorschlagen

    Nummerierte Vorschläge mit Wirkung, Risiko und Messpunkt – nichts ändert sich im Tool.

    „Creative B3 pausieren, Budget auf B1 verschieben“

  3. L2

    Schreiben nach Go

    Nach einem einzelnen Go schreibt der Agent die Änderung direkt ins Tool und loggt sie.

    Landingpage live stellen, Sequenz starten

  4. L3

    Freigegebene Regel

    Eng umrissene Routinen laufen nach einer einmal freigegebenen Regel – jederzeit widerrufbar.

    CRM-Notizen schreiben, Audiences pflegen

Immer ein einzelnes Go – auch mit freigegebener Regel

  • Nachrichten an Externe (Outreach, Sequenzen, E-Mails)
  • Veröffentlichungen (Landingpages, Posts, Ads live)
  • Budget- und Gebotsänderungen
  • Alles, was sich nicht zurückdrehen lässt

Typische Startkonfiguration der Kern-Agenten

AgentLiestSchreibtMax.
Signal AgentCRM, Web, IntentScores und Notizen im CRM (Regel), Hinweis an SalesL3
Angle & Content AgentKnowledge Base, bestehende AssetsEntwürfe; Veröffentlichung nur nach GoL2
Paid Media AgentLinkedIn Ads, Google Ads, GA4Optimierungen, Budgets, Gebote – je nach GoL2
Pipeline Reporting AgentCRM, Ads, AnalyticsReports und Dashboards im HubL1
Outreach Routing AgentCRM, Outreach-ToolsRouting, Kontakthygiene (Regel); Sequenzen nach GoL3
Inbox & Ops AgentFreigegebene Postfächer und KanäleAufgaben mit Owner nach GoL2
Product Truth AgentProduktdoku, Release Notes, WebsiteHinweise auf WidersprücheL1
QA & Brand Guard AgentLive-Seiten, Ads, E-MailsBefunde; Fixes nach GoL2

Richtwerte. Welche Stufe ein Agent pro Tool tatsächlich bekommt, wird im Projekt festgelegt und dokumentiert. Viele Teams starten bewusst nur mit L0 und L1.

02 · Datenflüsse

Woher die Daten kommen – und wohin sie gehen.

Ein Agenten-Lauf folgt immer demselben Weg. Das konkrete Datenfluss-Dokument mit euren Tools, Feldern und Zugängen entsteht im Projekt und wird mit übergeben.

  1. 1

    Eure Tools

    CRM, Ads, Web, Inbox – gelesen über eigene, eng begrenzte Zugänge

  2. 2

    Agenten-Lauf

    Modell über euer Konto, mit dem Kontext, den dieser Lauf braucht

  3. 3

    Knowledge Base

    Regeln, Angles, Entscheidungen – Dateien in eurem Repo oder Workspace

  4. 4

    Vorschlag im Hub

    Was, warum, Wirkung, Risiko – wartet auf ein Go

  5. 5

    Schreiben & loggen

    Änderung im Tool, Vorher/Nachher im Change-Log

BereichBeispieleAgenten lesenAgenten schreibenPersonenbezug
CRMHubSpot, SalesforceFirmen, Kontakte, Deals, Stages, AktivitätenNotizen, Scores, Properties, Workflows, Deal-StagesJa – Geschäftskontaktdaten
AdsLinkedIn Ads, Google AdsKampagnen, Kosten, PerformanceAudiences, Creatives, Gebote, Budgets (Budget immer mit Go)Gering – Audience-Listen
Web & AnalyticsGA4, Search Console, FibblerSeiten, Traffic, Suchanfragen, Besuche auf Firmenebene– (nur lesen)Gering – aggregiert
Enrichment & OutreachClay, Sales Navigator, HeyReach, InstantlyFirmen- und Rollendaten, Sequenz-StatusListen anreichern; Sequenzen nur nach GoJa – Geschäftskontaktdaten
Website & CMSWebflow, Vercel, Lovable, HubSpot CMSSeiten und InhalteLandingpages und Inhalte, nur nach GoNein
Kommunikation & ArbeitSlack, Teams, Outlook, Gmail, Notion, ClickUpFreigegebene Kanäle, Postfächer, AufgabenAufgaben, Zusammenfassungen, EntwürfeJa – Nachrichteninhalte
ModellClaude (Standard), weitere nach TestDen Kontext des jeweiligen Laufs–Je nach Lauf – über euer Konto
Knowledge Base & HubEuer Repo oder WorkspaceRegeln, Angles, Entscheidungen, KennzahlenUpdates nach Go des OwnersMinimal – aggregiert

Auswahl typischer Tools. Welche Tools, Felder und Postfächer ein Agent tatsächlich sieht, legt ihr im Projekt fest – neue Tools kommen nur dazu, wenn die Revenue-Logik es verlangt.

03 · DSGVO & Auftragsverarbeitung

Klare Rollen. Eure Verträge. Daten bleiben, wo sie sind.

Weil RevPrime® in euren Konten läuft, ändert sich an eurer Datenlandkarte weniger, als man denkt: Die Daten liegen in den Tools, die ihr schon geprüft habt.

  • Verantwortliche

    Ihr

    Ihr entscheidet über Zwecke und Mittel der Verarbeitung – und über jede Freigabe im System.

  • Auftragsverarbeiter

    igromo

    Wo igromo beim Aufbau und Betrieb Zugriff auf personenbezogene Daten hat, regelt das ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.

  • Eure Auftragsverarbeiter

    Modell- und Tool-Anbieter

    Anthropic, HubSpot, LinkedIn & Co. laufen über eure Konten und eure Verträge – genau wie heute schon.

Datenminimierung
Agenten bekommen Zugriff auf die Felder, Kanäle und Postfächer, die ihr Job verlangt – nicht auf alles. Der Hub speichert aggregierte Kennzahlen und Status statt Personendaten.
Keine besonderen Kategorien
RevPrime® verarbeitet Geschäftskontaktdaten (Name, Rolle, Firma, geschäftliche E-Mail, Aktivitäten). Besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO sind kein Teil des Setups.
Keine automatisierten Einzelentscheidungen
Scores und Routing bereiten Entscheidungen vor; Entscheidungen mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung im Sinne von Art. 22 DSGVO trifft das System nicht.
Rechtsgrundlagen
Für Account-Recherche und B2B-Ansprache ist häufig das berechtigte Interesse die Grundlage – die Abwägung trefft ihr. Eure Regeln (z. B. zu E-Mail-Werbung) liegen im Modul Brand, Claims & Legal der Knowledge Base, und jeder Agent hält sich daran.
Drittland
Viele Tools im Stack sind US-Anbieter. Übermittlungen laufen über eure Verträge mit diesen Anbietern, etwa auf Basis des EU-US Data Privacy Framework oder von Standardvertragsklauseln. Wo Anbieter EU-Datenregionen anbieten, können sie genutzt werden.
Dokumentation für DSFA und Verzeichnis
Ob eine Datenschutz-Folgenabschätzung nötig ist, entscheidet ihr. igromo liefert Systembeschreibung, Datenflüsse und Maßnahmen als Input für DSFA und Verarbeitungsverzeichnis.
Betroffenenrechte
Weil die Daten in euren Systemen liegen, greifen eure bestehenden Prozesse für Auskunft, Berichtigung und Löschung. Agenten legen keine Schattenkopien an.
Projektende
Das System wird dokumentiert übergeben. Zugänge von igromo werden entzogen, Tokens rotiert. Bei igromo bleiben keine Kopien eurer Kundendaten.

04 · Prompt Injection & Agenten-Sicherheit

Sicherheit hängt nicht am Modell, sondern an der Architektur.

Kein Modell ist heute vollständig immun gegen Prompt Injection. Deshalb verlässt sich RevPrime® nicht darauf, dass das Modell eine Manipulation erkennt, sondern begrenzt, was ein getäuschter Agent überhaupt tun kann.

Versteckte Anweisungen in E-Mails, Webseiten oder Formularen

Daten sind keine Befehle: Externe Inhalte werden als Information behandelt und werden nie ungeprüft zur Regel. Regeln kommen nur aus der Knowledge Base, mit Go des Owners.

Datenabfluss über ausgehende Aktionen

Keine Außenwirkung ohne einzelnes Go. Empfänger und Inhalt stehen im Vorschlag. Schreibrechte nur auf die Tools, die der Agent braucht.

Zu weit gefasste Rechte

Least Privilege pro Tool und Agent nach der Rechte-Leiter. Start lesend, mehr Rechte erst, wenn der Agent sich bewährt hat.

Falsche oder veraltete Claims gehen live

Freigegebene Claims im Modul Brand, Claims & Legal. Der QA & Brand Guard Agent prüft alles vor und nach Go-live, der Product Truth Agent gleicht mit der Produktdoku ab.

Fehlerkaskaden und ausufernde Kosten

Budget- und Gebotsänderungen brauchen immer ein Go. Routinen laufen mit Schwellen aus der freigegebenen Regel und lassen sich jederzeit pausieren.

Kompromittierte Zugangsdaten

Getrennte, eng begrenzte Zugänge pro Tool. Keine Secrets in Knowledge Base oder Prompts. Zugang entziehen oder rotieren stoppt den Agenten sofort.

Ehrlich gesagt: Auch innerhalb freigegebener Routinen kann ein Agent Fehler machen, etwa eine falsche CRM-Notiz. Deshalb sind diese Routinen eng umrissen, jede Änderung steht im Change-Log, und alles mit Außenwirkung bleibt beim einzelnen Go.

05 · EU AI Act

Wo agentisches Marketing im AI Act steht.

Eine Einordnung aus Sicht der Architektur, keine Rechtsberatung. Sie hilft eurer Rechtsabteilung, schneller zu den richtigen Fragen zu kommen.

  1. Aug 2024

    In Kraft getreten

  2. Feb 2025

    Verbotene Praktiken und Pflicht zur AI-Kompetenz (Art. 4) gelten

  3. Aug 2025

    Pflichten für Anbieter von General-Purpose-AI-Modellen gelten

  4. ab Aug 2026

    Weitere Pflichten, u. a. Transparenz (Art. 50), werden schrittweise anwendbar

Für einzelne Pflichten hat die EU mit dem Digital-Omnibus-Paket Anpassungen und Fristverschiebungen auf den Weg gebracht. Den jeweils aktuellen Stand prüft eure Rechtsberatung.

  • Risikoklasse

    Die typischen RevPrime®-Einsätze – Content, Reporting, Kampagnen-Monitoring, Account-Recherche und Scoring auf Firmenebene – fallen nach unserer Einschätzung nicht unter die Hochrisiko-Bereiche des Anhangs III, etwa Beschäftigung, Kreditwürdigkeit natürlicher Personen oder kritische Infrastruktur. Einsätze in solchen Bereichen sind nicht Teil von RevPrime®.

  • Rollen

    Ihr setzt das System in eurem Unternehmen ein und seid damit in der Regel Betreiber. Der Modellanbieter (standardmäßig Anthropic) ist Anbieter des General-Purpose-Modells. Die Rollenverteilung wird im Projekt dokumentiert.

  • Transparenz

    Chatbots, die direkt mit Menschen sprechen, müssen sich als AI zu erkennen geben; synthetische Bilder, Audio und Video – insbesondere Deepfakes – sind zu kennzeichnen. Bei RevPrime® gehen Nachrichten an Externe nur nach einzelnem Go raus. Eure Kennzeichnungsregeln liegen im Modul Brand, Claims & Legal und gelten für jeden Agenten.

  • AI-Kompetenz

    Art. 4 verlangt, dass Menschen, die mit AI-Systemen arbeiten, ausreichend geschult sind. Onboarding, Playbooks und die dokumentierte Übergabe sind Teil jedes Projekts und zahlen darauf ein.

  • Aufsicht und Nachvollziehbarkeit

    Menschliche Freigabe, Change-Log mit Vorher/Nachher und klare Owner sind formal vor allem für Hochrisiko-Systeme vorgeschrieben. RevPrime® hat sie trotzdem eingebaut – weil Leadership einem System sonst nicht vertraut.

Dieses Pack beschreibt Architektur und Arbeitsweise von RevPrime®. Es ist keine Rechtsberatung und ersetzt nicht die Prüfung durch eure Datenschutz- und Rechtsberatung. Verbindlich sind das Angebot und der Auftragsverarbeitungsvertrag.

06 · Security-Fragebogen

Die üblichen Fragen. Schon beantwortet.

Die Fragen, die in fast jedem Vendor- und Security-Review auftauchen – mit Antworten, die für jedes RevPrime®-Projekt gelten. Was vom konkreten Setup abhängt, ist so markiert.

Ihr habt einen eigenen Fragebogen?

Schickt ihn mit. Ich fülle ihn aus – in der Regel vor dem ersten Termin mit IT oder Datenschutz.

Fragebogen schicken

01 · Unternehmen & Verantwortung

Wer ist igromo?
igromo e.U. mit Sitz in Heiligeneich, Niederösterreich (EU), ist das founder-led Studio von Mario Maier: Unternehmensberatung und IT-Dienstleistung aus einer Hand. Kontakt: hello@igromo.com.
Wer hat Zugriff auf unsere Systeme?
Mario Maier persönlich – jedes Projekt läuft founder-led und senior-only. Weitere Personen bekommen nur nach eurer vorherigen Zustimmung und im Rahmen des Auftragsverarbeitungsvertrags Zugriff.
Hat igromo Zertifizierungen wie ISO 27001 oder SOC 2?
Nein. igromo betreibt keine eigene Plattform, auf der eure Kundendaten liegen: Die Daten bleiben in euren Tools, für die deren Zertifizierungen und eure Verträge gelten. Die Maßnahmen von igromo beschreibt dieses Pack; Details regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag.

02 · Zugriff & Identitäten

Wie greifen die Agenten auf unsere Tools zu?
Über die offiziellen Schnittstellen der Tools (APIs, Connectoren, MCP) mit eigenen, eng begrenzten Zugängen pro Tool – keine geteilten persönlichen Logins. Welche Rechte ein Agent bekommt, folgt der Rechte-Leiter und wird dokumentiert.
Wer vergibt und entzieht die Rechte?
Ihr. Die Zugänge werden in euren Tools angelegt, und ihr könnt sie jederzeit entziehen. Ohne Zugang kann ein Agent nichts lesen und nichts schreiben.
Wo liegen Zugangsdaten und Tokens?
Nicht in der Knowledge Base, nicht in Prompts und nicht im Repo, sondern in der Secret-Verwaltung der jeweiligen Laufzeitumgebung. Wo genau, wird pro Projekt festgelegt und dokumentiert.
Wie sind die Zugänge von igromo abgesichert?
igromo nutzt in euren Tools personalisierte Zugänge mit Multi-Faktor-Authentifizierung, wo das Tool sie unterstützt. Eure Vorgaben, z. B. SSO oder Zugriff nur über bestimmte Konten, werden übernommen.

03 · Daten & Speicherung

Wo werden unsere Daten gespeichert?
In euren Tools und Konten. Die Knowledge Base liegt als versionierte Dateien (Markdown, YAML) in eurem Repo oder Workspace, der Hub speichert aggregierte Kennzahlen und Status. Kundendaten werden nicht in Systeme von igromo kopiert.
Welche personenbezogenen Daten verarbeiten die Agenten?
Geschäftskontaktdaten aus CRM und Outreach-Tools (Name, Rolle, Firma, geschäftliche E-Mail, Aktivitäten) und Inhalte aus Postfächern und Kanälen, die ihr freigebt. Keine besonderen Kategorien nach Art. 9 DSGVO.
Werden unsere Daten zum Training von Modellen genutzt?
Die Agenten laufen über euer eigenes Modell-Konto zu euren Vertragsbedingungen. Bei kommerziellen API- und Business-Verträgen der gängigen Anbieter werden Eingaben standardmäßig nicht zum Training genutzt – prüft das in eurem Vertrag mit dem Anbieter.
Wie lange werden Daten aufbewahrt?
Die Daten bleiben in euren Systemen und unterliegen euren Löschkonzepten. Wie lange der Change-Log aufbewahrt wird, legt ihr im Projekt fest.

04 · AI & Agenten

Auf welchem Modell laufen die Agenten?
Standardmäßig auf Claude von Anthropic. Das System ist modellunabhängig konzipiert; andere Modelle und Agent-Harnesses sind möglich. Jede Kombination wird für den konkreten Einsatz getestet und freigegeben – ein Wechsel ist kein Knopfdruck.
Können Agenten ohne Freigabe handeln?
Nur innerhalb von Routinen, die ihr einmal ausdrücklich freigegeben habt, etwa Audience-Pflege oder CRM-Notizen. Alles mit Außenwirkung – Outreach, Veröffentlichungen, Budgets – und alles Nicht-Umkehrbare braucht ein einzelnes Go.
Was passiert, wenn ein Agent falsch liegt?
Ihr lehnt den Vorschlag ab, und die Ablehnung mit Grund landet im Entscheidungsgedächtnis. Umgesetzte Änderungen stehen mit Vorher/Nachher im Change-Log und lassen sich zurückdrehen, wo das technisch möglich ist.
Können wir einen Agenten sofort stoppen?
Ja. Ihr könnt jede freigegebene Regel widerrufen, jeden Agenten pausieren und jeden Zugang entziehen. Danach handelt der Agent nicht mehr.

05 · Betrieb & Vorfälle

Ist jede Aktion nachvollziehbar?
Ja. Der Change-Log hält jede Änderung mit Agent, Vorher/Nachher, Grund, Freigabe und Zeitpunkt fest. Agenten-Status, offene Freigaben und Anomalien sind im Hub sichtbar.
Was passiert bei einem Sicherheitsvorfall?
igromo informiert euch unverzüglich, sperrt betroffene Zugänge und analysiert den Vorfall gemeinsam mit euch. Fristen und Kontaktwege regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag.

06 · Vertrag & Exit

Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag?
Ja, sobald igromo Zugriff auf personenbezogene Daten hat. Ihr könnt eure eigene Vorlage verwenden.
Wem gehört das System?
Euch. Knowledge Base, Prompts, Playbooks, Hub und Integrationen laufen in eurer Umgebung und werden dokumentiert übergeben. Die Nutzungsrechte regelt das Angebot.
Wie hoch ist das Lock-in-Risiko?
Gering. Die Knowledge Base besteht aus offenen Dateien, das System ist modellunabhängig konzipiert und läuft in euren Konten. Euer Team kann es nach der Übergabe weiterbetreiben.

Zum Weitergeben

Alles auf ein paar Seiten. Als PDF.

Derselbe Inhalt als druckfreundliches PDF – für den Anhang an die Review-Anfrage, die Ablage im Vendor-Management oder den Ausdruck fürs Meeting.

Dieses Pack beschreibt Architektur und Arbeitsweise von RevPrime®. Es ist keine Rechtsberatung und ersetzt nicht die Prüfung durch eure Datenschutz- und Rechtsberatung. Verbindlich sind das Angebot und der Auftragsverarbeitungsvertrag.

Nächster Schritt

Bereit für Marketing, das selbst arbeitet?

30 Minuten Diagnose-Call. Ich schaue ehrlich auf dein Setup, zeige dir, wo Pipeline verloren geht – und welche Agenten zuerst den größten Hebel hätten. Ob RevPrime® passt oder nicht.

Kostenfrei · direkt mit Mario · Antwort in 24 h